
Zwischenmenschliche Konflikte sind ein enormer Kostenfaktor in Unternehmen und Behörden. Sie binden Energie, bremsen Zusammenarbeit, führen zu Krankmeldungen und lassen gute Leute innerlich kündigen. Die Ursachen liegen dabei oft nicht in der Sache, sondern auf der Beziehungsebene und im emotionalen Empfinden der Beteiligten. Interne Lösungsversuche scheitern häufig an der eigenen Involvierung. Deshalb ist externe Unterstützung sinnvoll.
Warum Mediation?
In der Mediation wird ein geführter und strukturierter Rahmen geschaffen, in dem die Konfliktparteien eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung erarbeiten. Als Mediatorin bin ich allparteilich: Ich stehe auf keiner Seite, sondern auf der Seite aller Beteiligten. Ich verantworte die Struktur des Verfahrens und ermögliche als Dienstleisterin die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien.
Warum Klärungshilfe?
Die Klärungshilfe ist ein spezifischer Stil der Mediation, für den ich mich am Institut für Klärungshilfe in München ausbilden ließ. Sie hat sich in meiner Praxis als besonders effektiver und effizienter Weg durch Konflikte erwiesen.
Im Mittelpunkt steht ein moderiertes Gespräch mit allen Beteiligten, getragen vom Genau-Verstehen-Wollen. Es geht um die wechselseitigen Vorbehalte, Vorwürfe, Enttäuschungen und Verletzungen, die sich über Wochen, Monate oder Jahre angesammelt haben und die in Sachverhandlungen meist unausgesprochen mitlaufen. Als Klärungshelferin initiiere ich das authentische Streitgespräch und begleite die unmittelbare und ausführliche Auseinandersetzung zwischen den Parteien. Ich greife strukturierend ein, damit das Gespräch nicht eskaliert, aber ich lasse es dort, wo es hingehört: bei den Beteiligten selbst.
Das ist anspruchsvoll, denn in diesem Gespräch kommt zur Sprache, was sonst vermieden wird. Aber gerade das macht es wirksam: Wenn Menschen erleben, dass sie wirklich gehört und verstanden werden, verändert sich oft deutlich mehr als durch jede Vereinbarung auf dem Papier.
